Löbejün II

 

2.1.5

 

Nördlich der Stadt Halle befindet sich einer der beliebtesten Tauchspots im Osten Deutschlands. Den Reiz der Löbejüner Steinbrüche machen vor allem die Relikte des Bergbauwesens aus. Bis in die heutige Zeit wird Porphyr abgebaut. Die ansässige SH Natursteine GmbH & Co. KG hat die Tradition des Bergbaus in Löbejün fortgesetzt. Drei Steinbrüche liegen mittlerweile still und sind zu einem Eldorado für Taucher geworden.

Der mittlere Kessel – unter dem Namen Löbejün II bekannt – hat eine Größe von 80 mal 100 Metern und ist 17 Meter tief. Die Sichtweite beträgt 15 bis 25 Meter.

Pflanzen gibt es in dem Steinbruch nicht. Taucher können Flussbarsche, Rotfedern und Sterlets beobachten.

Ein Förderkorb sowie Gleise und Loren zeugen vom einstigen Steinbruchbetrieb.

2007 hat Klaus Diersch das Gelände als Pächter übernommen und die Basis Taucherkessel Löbejün gegründet. Er kümmerte sich nicht nur um das hiesige Müllproblem, sondern auch um die Erschließung der Steinbrüche. An einem sicheren Abstieg zu Löbejün II arbeitet der Pächter. Der Zugang zum klarsten der drei Steinbrüche ist sehr beschwerlich. Taucher müssen sich anmelden und eine Tagesgebühr von sieben Euro entrichten. Getaucht werden kann dann in allen drei Steinbrüchen. Die Basis des Pächters verfügt über eine Füllstation. Nach Absprache können Zelte und Wohnmobile an den Steinbrüchen aufgestellt werden. In der Woche ist die Basis von 9 bis 18 Uhr, am Wochenende von 9 bis 20 Uhr besetzt.

 

Kontakt:
Taucherkessel Löbejün
Klaus Diersch
06193 Löbejün
Telefon: 0175/7528784
E-Mail: info@taucherkessel.de
Internet: www.taucherkessel.com

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