Geschichte

 

Westliches Ufer

Westliches Ufer

Auf dem Gebiet des heutigen Hufeisensees wurde 1910 mit der Förderung von Braunkohle begonnen. 1939 war das Vorkommen abgebaut. Das Tagebaurestloch füllte sich mit Wasser, das für den späteren Kiesabbau mit Pumpen gesenkt werden musste. Anfang der 60er Jahre wurde der Tagebau stillgelegt.

 

 

Müll im Wasser

Müll im Wasser

Die geplante Rekultivierung unterblieb. Abwasser wurde in den Hufeisensee geleitet, Müll am Ufer entsorgt. Um ihre Felder in der Umgebung beregnen zu können, pumpten Bauern über eine nördlich gelegene Station Wasser aus dem See. Nach der Wende wurde die Entnahme von Brauchwasser deutlich reduziert.

 

 

Schilfzone am Einstieg

Schilfzone am Einstieg

In den 90er Jahren führten umfangreiche Rekultivierungsmaßnahmen zu einer deutlichen Verbesserung der Wasserqualität. Der Hufeisensee hat sich seitdem nicht nur zu einem Naherholungsgebiet in der Stadt, sondern auch zu einem wertvollen Lebensraum für Tiere entwickelt.

 

 

(Quelle: Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt)

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