Geschichte

 

Maschinen- und Knackhaus

Maschinen- und Knackhaus

Die Anfänge des Steinbruchwesens im Raum Landsberg gehen auf das 14. Jahrhundert zurück. Mit dem intensiven Abbau des Gesteins Porphyr wurde im 19. Jahrhundert begonnen. Den Arbeitern standen zunächst nur Hacken und Karren zur Verfügung. Später kamen Brech- und Förderanlagen zum Einsatz.

 

 

Schmiede (heute Wohnhaus)

Schmiede (heute Wohnhaus)

Für die umliegenden Ortschaften entwickelte sich der Steinbruchbetrieb zu einem wichtigen Arbeitgeber. In den Sommermonaten ackerten die Männer auf den Feldern der Umgebung. Im Winter schufteten sie im Steinbruch. Die Erfindung des Sprengstoffs trieb den Porphyrabbau im Gützer Berg voran.

 

 

Wohnbaracke

Wohnbaracke

Gefragt war vor allem Schottermaterial für die Pflasterung von Chausseen und den Bau von Eisenbahnstrecken. Während der Weltkriege standen die Förderanlagen still. Es fehlten Arbeitskräfte und Sprengstoff. Steinbruch- und Sortieranlagen wurden zu Wohnzwecken umgebaut.

 

 

Waschhaus

Waschhaus

Anfang der 60er Jahre wurde der Betrieb vom Gützer Berg in den Nachbarsteinbruch Schwerz verlegt. Ihre Technik hatten die Arbeiter größtenteils zurückgelassen. Seitdem die Steinbruchtätigkeit stillliegt, steigt der Wasserspiegel kontinuierlich an. Die ehemalige Schmiede wird als Wohngebäude genutzt.

 

 

(Quelle: Stefan Ochsner: Landsberg/Sa.-Anh., Steinbruch Gützer Berg. Denkmalpflegerische Analytik, Aus- und Umgestaltung zu einer zentrumsnahen Kulturstätte, Diplomarbeit an der Bauhaus-Universität Weimar im Wintersemester 2001/2002)

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